Kompakter kann man eine Begründung für  eine Risikoanalyse nicht ausdrücken

Risikoanalyse

Ein Wirtschaftsakteur stellt ein Produkt auf dem Markt bereit, dessen Zweck grundsätzlich vom Hersteller bestimmt wird. Das Produkt kann aber auch zweckentfremdet, nicht bestimmungsgemäß verwendet werden. Diese vorhersehbare Verwendung des Produkts (früher: Fehlanwendung) hat der Wirtschaftsakteur unter Vernunftsgesichtspunkten zu ermitteln. Dabei handelt es sich immer um eine Einzelfallbetrachtung.  Es sind (soweit möglich) zu berücksichtigen:

 - die Besonderheiten der für das Produkt maßgeblichen Rechtsvorschriften,

 - die gesellschaftliche Akzeptanz der verbleibenden Risiken

- Erkenntnisse aus dem Unfallgeschehen und der Produktbeobachtung sowie

- der Kenntnisstand der Verwendergruppe2). Die nachfolgenden Aussagen können die tendenzielle Zuordnung eines Verhaltens zur vorhersehbaren Verwendung begründen und dienen zur Orientierung: - Situationen, die rational begründbar sind, den üblichen Erfahrungen und dem gesunden Menschenverstand entsprechen. (Beispiel: Berührung der Backofentür durch Kleinkinder).

2) Sofern das Produkt nicht ausdrücklich für eine besondere Verwendergruppe vorgesehen ist (z.B. für Kinder oder für Personen mit Behinderung oder für Fachkräfte) kann der Hersteller von einem „durchschnittlich informierten, aufmerksamen und verständigen Verwender" ausgehen. Maßstab ist nicht der „dümmste anzunehmende Verwender“.
 

Risiko

Best Case-Worst Case

Panorama1

zurück      vor